Ein Workshop zur performativen Stückentwicklung


Was bedeutet Empathie – wirklich? Nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Praxis. In Zeiten von Polarisierung und Erschöpfung fragen wir: Wie begegnen wir einander auf Augenhöhe? Was braucht es dafür – und was haben wir einander zu erzählen?

In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam ein „Temporary Museum of Empathy” – ein immersives, performatives Erlebnis, das persönliche Geschichten, Hoffnungen und Zukunftsbilder in Bühnenmomente verwandelt. 

Wir sammeln. Wir schreiben. Wir spielen. Wir bauen.

Aus biografischen Geschichten, künstlerischen Interventionen und performativen Bühnensituationen entsteht ein Museum der besonderen Art – zärtlich und radikal zugleich. Von der stillen Installation bis zur satirischen Guerilla-Aktion: Alle Formen sind willkommen, solange sie ehrlich sind.


Was dich erwartet:
Techniken der performativen Stückentwicklung · Wege der Material- und Textfindung · szenisches Schreiben und Entwickeln · kollektives Arbeiten mit biografischen Ansätzen · eine gemeinsame Abschlusspräsentation als performatives Museum 



Bedingungen:
Max. sechs Teilnehmende, Anwesenheit an allen Terminen sowie bei der Abschlusspräsentation vorausgesetzt. Vorkenntnisse nicht erforderlich.


Termine: 
13.6.+14.6. und 20.6. + 21.6.2026,
sowie Abschlusspräsentation in der Tanzfaktur am 28.6.2026


Daniel Schüßler ist Regisseur und künstlerischer Leiter der Theater- und Performancegruppe ANALOG, die er 2004 gründete. Seine Inszenierungen wurden auf zahlreichen Festivals im ganzen Bundesgebiet eingeladen und mit Theaterpreisen ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter am Institut für Kunst und Kunsttheorie ist Daniel Schüßler als Schauspieldozent tätig. Er unterrichtet an der Theaterakademie Köln, gibt zahlreiche Workshops und arbeitet u.a. beim Kursprogramm der studiobühneköln mit.