Edelweißpiraten

Kölner Jugend zwischen Rebellion und Freiheitsliebe  
eine Koproduktion von Frederike Bohr und studiobühneköln

Termine:
1. Mai, 20h (Premiere) AUSGEBUCHT!
2. Mai, 20h AUSGEBUCHT!
3. Mai, 20h AUSGEBUCHT!
4. Mai, 20h AUSGEBUCHT!
5. Mai, 18h AUSGEBUCHT!

Die Vorstellungen finden in der Außenspielstätte der TanzFaktur im Technologiepark statt.
Adresse: Vitalisstraße 314, 50829 Köln
In der Nähe der S-Bahn-Haltestelle “Müngersdorf Technologiepark”

mit: Luise Kinner, Aischa-Lina Löbbert und Pierre Siegenthaler als Gast
und Max Altmann, Sascha Görg, Sophie Haase und Talea Jacobsen       
Konzept und Inszenierung: Frederike Bohr
Musikalische Leitung: Regina Melech 
Dramaturgie: Anthea Petermann
Stückfassung: Marco Hasenkopf
Kamera und Visuals: K.-F. Baumgärtel, Helga Gorgs
Kostüm: Pia Maria Laabs, Aischa-Lina Löbbert
Technik und Bühnenbau: Fabian Dress
Bühnenbild: Frederike Bohr
Lichtkonzept: Sascha Görg, Fabian Dress
Grafikdesign: Desiree Neumann/ dizkid
Finanzen und Verwaltung: Niels Nester
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä

„Ein Edelweiß ist frei, wunderbar frei, keine andere Blume ist so frei, wie ein Edelweiß.
Wo die blüht, da wird uns nichts passieren.“ 
(Gertrud Koch, Edelweißpiratin)

Ein Stück für Jede und Jeden über das Leben damals und im Hier und Jetzt.

Die Edelweißpiraten. So nannten sich ab Mitte der 1930er Gruppen von Jugendlichen in der Kölner Region. Sie wandten sich gegen die Politik der Nationalsozialisten – unangepasst und unter Einsatz ihres Lebens. Sie wollten frei sein in einer Zeit der Zwänge. Wichtig waren ihnen Natur und Musik; in ihren Liedern fanden sie eine gemeinsame Stimme und Zuflucht.

Die Edelweißpiraten hatten in einer Zeit der Gleichschaltung den Mut, ihren eigenen Idealen zu folgen und eigene Wege zu suchen. Das konfrontiert uns im Heute mit der Frage, wer oder was wir sein wollen: Trauen wir uns, Demokrat:innen zu sein in unserer Gegenwart, in der dringend Solidarität gefragt ist? Solidarität für alle, die diskriminiert werden – durch Ablehnung von Diversität und Anderssein. Von Allem, was nicht der Norm entspricht.

Damals wie heute: Stetig wachsende gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich u.a. in Antisemitismus, Queerfeindlichkeit oder Rassismus zeigt. Mit den Geschichten und Liedern der Edelweißpiraten werfen wir einen Blick in die Vergangenheit, aber auch auf die komplexe politische Lage der Gegenwart.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Mit freundlicher Unterstützung durch das NS- Dokumentationszentrum Köln- verbunden mit der Nutzung der Ausstellungsmaterialien aus der 2005 entstandenen Ausstellung „Von Navajos und Edelweißpiraten“ in Urheberschaft des NS- Dokumentationszentrums und des Kurators Martin Rüther. Unser besonderer Dank geht an Hermann Rheindorf für das historische Filmmaterial.