Eine Tankstelle am Rande der Großstadt: Ein Tankwart schiebt endlose Tag- und Nachtschichten. Aus seiner gläsernen Verkaufskapsel beobachtet er, umgeben von Dieselgeruch und Neonlicht, wie das Leben an ihm vorbeirauscht. Um die Zeit totzuschlagen, guckt er Horrorfilme, spielt mit seinem Kumpel, einem ehemaligen Tennisprofi, Dame und philosophiert über seine Rolle als Dealer für eine Welt, die an seinen Tanksäulen hängt wie an einer Nadel. Durchbrochen wird seine Routine nur von Kontrollpatrouillen seines ewig schlecht gelaunten Chefs und durch das Auftauchen seiner heimlichen Flamme. Als sich die Benzintanks wegen eines Streiks leeren, verschwimmt nicht nur für den Tankwart die Grenze zwischen B-Movie und Realität …
Erkenntnisse eines Tankwarts ist ein poetisch-apokalyptisches Journal
über die Arbeitswelt im (post-)modernen Industriezeitalter und die Einsamkeit im ewigen Transit.
Das im Rheinland beheimatete Theaterkollektiv jott•we•de hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Theaterprojekte für Orte im Stadtraum zu entwickeln, die üblicherweise nicht als Schauplatz für Kulturveranstaltungen genutzt werden. Die Inszenierungen sind als mobile Produktionen, oft als Open Air konzipiert und greifen häufig aktuelle gesellschaftliche Diskurse auf.
Do, 8. Oktober 2026, 20h (Premiere)
Busshuttle um 19:30h
Fr, 9. Oktober 2026, 20h
Busshuttle um 19:30h
Sa, 10. Oktober 2026, 20h
Busshuttle um 19:30h
So, 11. Oktober 2026, 18h
Busshuttle um 17:30h
Treffpunkt für das Busshuttle: Liverpoolerplatz
Köln-Chorweiler
CREDITS GO HERE
Text, Regie und Performance:
Alexandre Labruffe
Jan Stephan Schmieding
Nico Link
Musik:
Henning Nierstenhöfer
Ausstattung:
Anne Brüssel
Infos zum Access finden Sie demnächst hier