AMUSING OURSELVES TO DEATH bringt Politik auf die Bühne. Talkshow-Ästhetik trifft auf musikalische Virtuosität, mediale Überforderung auf performative Präzision. Zwischen Beethoven und TikTok, Streichquartett und Rednerpult, Operngeste und Overload fährt die Inszenierung das Politainment an die Wand. Wie beeinflussen Talkshows, Schlagzeilen und Algorithmen unser Verständnis von Politik? Wer überzeugt hier wen – und warum eigentlich?
Asasello Quartett, Lara Pietjou und Valerij Lisac choreografieren eine musikalische und performative Demontage der Medienmaschinerie. Ein Riesenspaß – bis das Lachen im Hals stecken bleibt – unterhaltsam, verstörend. Live!
“Eine aus den Fugen geratene Polit-Oper […] So unumgänglich wie die Lektüre Goethes und das Hörerlebnis Beethoven.”
(Kölner Stadtanzeiger)
“…eine ebenso analytisch treffsichere wie komische Satire über den allgegenwärtigen Polittalk im Fernsehen…”
(Oper & Tanz)
Valerij Lisac ist Künstler, Filmemacher, Musiker und Regisseur, dessen Schaffen sich durch außergewöhnliche Vielseitigkeit und eklektische Ausdrucksformen auszeichnet. Sein Interesse gilt den hybriden, intermedialen und performativen Kunstformen. Lisacs künstlerisches Schaffen umfasst ein breites Spektrum an Medien und Genres, darunter Film, Musik, Sound- und Videoinstallationen, Konzert- und Musiktheaterinszenierungen sowie inklusive und partizipative Formen.
Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das NRW KULTUR-Sekretariat, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt Köln
Asasello Quartett:
Rostislav Kozhevnikov (Violine),
Casper Hesprich
(Violine),
Justyna Sliwa
(Viola),
Teemu Myöhänen
(Cello)
Performance:
Lara Pietjou
Konzept, Musik
und Inszenierung:
Valerij Lisac
Outside Eye:
Stawrula Panagiotaki
Bühne und Kostüm:
Lena Thelen
Infos folgen