TransLit

Wo kommen wir hin? – Widerstand der Ästhetik
eine Performance von Kathrin Röggla und  Manos Tsangaris

Termin:
25. Juni, 20h
Eintritt frei // Keine Reservierung nötig // max. 109 Plätze

Können ästhetische Formationen heute ein widerständiges Moment hervorbringen? Haben sie das Potential, sich am gesellschaftlich Defizitären zu reiben?
Dieser Frage, die das Verhältnis von Ästhetischem und Politischem tangiert, gehen Kathrin Röggla und Manos Tsangaris in der Performance nach. Sie knüpft an das an der Akademie der Künste in Berlin realisierte Projekt „Wo kommen wir hin“ an, das zeitgenössische Strategien künstlerischen Handelns in den Blick nimmt und vertieft die Frage nach dem Reibungspotential der verschiedenen Kunstkonzepte. Die Reflexion auf künstlerisches Handeln provoziert auch eine Beschäftigung mit dem Status quo von Kommunikation. Mit der Metapher „Der Elefant im Raum“ spielt die Schriftstellerin Kathrin Röggla auf eine gestörte Kommunikation, auf ein im Raum für alle wahrnehmbares, aber nicht ansprechbares Problem an. Das Phänomen von Dialog und Unterbrechung, Sprechen und Nichtsprechen ist dabei sowohl im privaten als auch öffentlichen Raum zu beobachten. Der Komponist Manos Tsangaris, der den wahrnehmenden – zuhörenden sowie zuschauenden – Menschen in seinen musikalischen Inszenierungen thematisiert, untersucht Formen des sich verändernden Verhältnisses öffentlicher und privater Nischenbildung.
Mit „Listen, Listigkeit, listen!“ werden Röggla und Tsangaris in ihrer Performance Dialogisches und Nichtdialogisches zusammenbringen.