TITUS

nach William Shakespeare
eine Koproduktion von Tim Mrosek, ORANGERIE Theater im Volksgarten,
Theaterakademie Köln, c.t.201 und studiobühneköln

NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2017!
ASIM ODOBASIC GEWINNER DES PUCK 2017!

mit: Dorothea Förtsch, Georgios Markou, Melissa Moßmeier,
Asim Odobašic und Lucia Schulz
Konzept und Regie: Tim Mrosek
Dramaturgie: Martin Wiesenhöfer und Katja Winke
Bühnenbild: Jasper Diekamp
Produktionsleitung: Jasmin Reisdorf
Technik und Licht: Thomas Vella und Jan Widmer
Regie-Assistenz: Philipp Birkmann
Fotografie: Ingo Solms

Termine:
29. November, 20h (Wiederaufnahme) Ausverkauft!
30. November, 20h TICKETS
1. Dezember, 20h TICKETS
2. Dezember, 20h TICKETS
3. Dezember, 20h Ausverkauft!


In der Liste „Shakespeares Meisterwerke“ sucht man Titus Andronicus vergeblich, war das Stück doch lange Zeit als unspielbar gebrandmarkt, da zu brutal, blutrünstig und menschenverachtend. Immer mehr gewinnt man jedoch den Eindruck, dass die Realität dieses Stück längst eingeholt, wenn nicht gar überholt hat. Und so zeigen sich auf dem Seziertisch des Barden die großen Themen unserer Zeit: Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt, Betrug, Machtgier, Erosion gewohnter Ordnung. Titus ist das Stück der Stunde – als Folie für die Auseinandersetzung mit den lokalen und globalen Verwerfungen des 21. Jahrhunderts.
In der Regie von Tim Mrosek ist eine Theaterperformance entstanden, in der die Themen und Figuren des Titus mit eigener Formsprache musikalisch, bewegend und radikal auf zeitgenössisch akute Phänomene prallen – auf dem schmalen Grat zwischen Ketchup und echtem Blut.

„Tim Mrosek spielt in seiner sehr effektiven Inszenierung mit vielen Bildern. (…) Die sich ständig steigernde Dramatik liegt in dem hervorragenden Schauspiel-Ensemble mit Dorothea Förtsch, Georgios Markou, Melissa Moßmeier, Asim Odobašic und Lucia Schulz. (…) Durchgängig hohe Schauspielkunst, eine perfekte Deklamation, überzeugende Bewegung“ (www.theaterpur.net)

„Das Stück wird zum Musterbeispiel dafür, wie Gesellschaft und Politik verrohen können, wenn in der Krise der dünne Firnis der Zivilisation reißt. (…) Pop, Pulp und Pathos geben die Richtung vor, bei der Mrosek mit aberwitzigem Humor und stilisierten Gewaltszenen die Strukturen einer Macht- und Rachelogik offenlegt. (…) Fulminante Performance.“
(Kölner Stadt-Anzeiger)

“Ein streng durchchoreografiertes Spiel der Macht.“ (choices)

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen