NUR UTOPIEN SIND NOCH REALISTISCH

eine Koproduktion von ANALOGTHEATER und studiobühneköln

mit: Rosi, Dorothea Förtsch, Mario Högemann, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar
Regie: Daniel Schüßler
Ausstattung: Eva Sauermann
Komposition: Ben Lauber
Visuals: Michael Schmitz
Produktionsleitung: Elsa Weiland
Regieassistenz: Sophie Roßfeld
Licht: Henning Vahlbruch
Dramaturgische Unterstützung: Tim Mrosek

Termine:
6. September, 20h (Premiere)
7. September, 20h TICKETS
8. September, 20h TICKETS
9. September, 20h TICKETS
10. September, 20h TICKETS

„Nur Utopien sind noch realistisch!“ Dieser provokante Satz des Sozialphilosophen Oskar Negt meint, dass Utopien eigentlich die Erkenntnis und Handlungsquelle von Veränderung sind. Die Utopie beginnt da, wo wir anfangen, sie zu formulieren und eine neue Welt zu bauen. Rosi hat einen Traum – Finnland. Rosi ist fast blind und gehbehindert, was sie nicht daran hinderte, mit Anfang 60 für zwei Jahre an den Polarkreis zu ziehen. Jetzt, zehn Jahre später, bleibt die Sehnsucht nach einer anderen Welt. Mit unserer Protagonistin Rosi geht das Ensemble auf eine Reise. Rosi gibt uns und den Zuschauer*innen einen tief greifenden und persönlichen Einblick in ihr bewegtes Leben, mit allen Abgründen, Wünschen, Abzweigungen und Problemen, die die Utopie eines Lebens in  der bestmöglichen aller Welten scheinbar unmöglich macht. Wie können wir von Rosi lernen, Handelnde zu werden?
Eine Heldinnengeschichte darüber, wie man die Welt verändern kann, wenn man sich nur traut.
Damit wollen wir jetzt beginnen!
Und vielleicht ist da am Ende ein Nordlicht…

„Regisseur Daniel Schüßler gelingt ein bewegender Theaterabend über Sehnsucht. (…) Mit Rosi, deren Leben die Schauspieler*innen vom ANALOGTHEATER in langen Gesprächen erkundet haben, gehen die vier Akteur*innen auf eine Reise durch ihr bewegtes Leben. (…) Ein fiktives Biopic nennt Regisseur Daniel Schüßler diesen Blick auf ein bundesdeutsches Nachkriegsleben, das er immer wieder nach Rissen und Bruchstellen abklopft, um im Privaten das Gesellschaftliche zu finden.“ (StadtRevue)

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, die RheinEnergie Stiftung Kultur und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen