Killing Anton

eine Koproduktion von Port in Air und studiobühneköln
in englischer Sprache
NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2020!

mit: Johanna Berendes, Anna Lynn Dolman, Elisa Giovannetti, Philip Macdonald, Anna Neubert, Luise Nordmeyer, Victor Shaw, Marianna Souza, Leonhard Spies
Regie und Text: Richard Aczel
Regieassistenz und Produktionsleitung: Tara Soltani
Kostüm: Sophia Spies
Bühnenbild: Julian Eckes

Termine:
20. Oktober, 20h (Premiere)
21. Oktober, 20h
22. Oktober, 20h
23. Oktober, 20h
24. Oktober, 20h

15. September 1945: Anton Webern, der radikalste Erneuerer der Musik des 20. Jahrhunderts wird von Raymond Bell, einem amerikanischen Militärkoch, „versehentlich“ erschossen. Zehn Jahre später trinkt sich Bell zu Tode.
Killing Anton rekonstruiert Bells Reue – traumatisiert und betrunken versucht dieser die Welt und Musik des Mannes zu verstehen, dessen Leben er auf dem Gewissen hat: Ein als „entartet“ eingestufter Kunstradikaler, der dennoch mit den Idealen der Nationalsozialisten kokettiert.
Bells Forschungen und Fantasien werden durch Live-Musik und Szenen aus dem Alltag der Webern-Familie lebendig. Mit einer Bühnensprache, die direkt aus Weberns Kompositionsmethoden entsteht, untersucht Port in Air eines der missverstandensten Phänomene der klassischen Moderne und wirft dabei zentrale Fragen zum Verhältnis zwischen Kunst und Politik auf.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen