IMPULSE THEATER FESTIVAL

Das Impulse Theater Festival ist seit fast dreißig Jahren die wichtigste Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Jährlich zeigen die Impulse des NRW KULTURsekretariats herausragende und herausfordernde Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie so im Stadttheater nicht entstehen können. Die studiobühneköln ist dieses Jahr Kooperationspartner für das STADTPROJEKT, der SHOWCASE der Freien Szene wird in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf an verschiedenen Düsseldorfer Spielstätten gezeigt. Außerdem steht am Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim die Impulse-AKADEMIE Programm. Im Freien Theater gibt es viel zu entdecken!

Das komplette Programm auf www.impulsefestival.de


STADTPROJEKT:
ANGSTRAUM KÖLN

eine Koproduktion von Impulse Theater Festival und studiobühneköln
mit: Alexandra Berlinger/Martin Wagner, Antje Schupp, Julian Warner/Oliver Zahn, N.N.
Konzept/Dramaturgie: Haiko Pfost, Wilma Renfordt
Produktionsleitung: Anna Bründl
Technik: Nino Petrich

Termine:
14. bis 23. Juni

Für ANGSTRAUM KÖLN entwickeln vier Künstler*innengruppen Arbeiten über Ängste, die immer wieder durch die Medien geistern und die gesellschaftliche Spaltung vorantreiben – ein Problem, das in Köln seit der „Silvesternacht“ besonders präsent ist. Die Künstler*innen haben sich mit den Ängsten vor offenen Drogenszenen, Straßensexarbeit, dem Islam und nicht-weißen Männern beschäftigt und versucht, dem Ursprung dieser Ängste auf die Spur zu kommen. Daraus sind Aufführungen, Installationen und Begegnungsformate entstanden, die an verschiedenen öffentlichen Orten in Köln gezeigt werden. Mit ihren Arbeiten laden die Künstler*innen dazu ein, einen Blick auf die komplexe Realität hinter den Skandalmeldungen zu werfen: Sie machen Verdrängtes sichtbar und offenbaren so manchen unvermuteten Zusammenhang.
Was ist Wirklichkeit, was Überzeichnung? ANGSTRAUM KÖLN macht den Versuch, mit der künstlerischen Zuspitzung und Perspektivierung zur Wirklichkeit durchzudringen. Damit steht auch die Frage im Raum, welche Rolle das Theater im Wettstreit konkurrierender Wirklichkeitsbeschreibungen einnehmen kann und will. Ein Versuch der Entdramatisierung.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW