HAMLET

Ein multimedialer Parcours nach Shakespeare
eine Koproduktion von Sir Gabriel Trafique, Theater im Depot Dortmund, Rottstraße5Theater Bochum und studiobühneköln

mit: Lucia Schulz, Lukas Gander und Dominik Hertrich
Text und Regie: Björn Gabriel
Produktionsleitung und Dramaturgie: Anna Marienfeld
Ausstattung und Kostüm: Anna Marienfeld und Björn Gabriel
Vision und Sound: Julia Gründer
Video-Schauspiel: Anna Marienfeld, Björn Gabriel, Mirka Ritter und Fiona Metscher
Assistenz: Jacob Voges und Hannah Köster
Soundtrack: aniyoKore

Termine:
23. Februar, 20h (Köln-Premiere) TICKETS
24. Februar, 20h TICKETS
25. Februar, 20h TICKETS
26. Februar, 20h TICKETS
27. Februar, 20h TICKETS

Sir Gabriel Trafique (formerly known as Sir Gabriel Dellmann) setzen Ihre Erforschung der gesellschaftlichen Umstände fort. Selbstredend im multimedialen Gewand, unterstützt durch popkulturelle Verführungen, Live-Video, Beats, Trash und schnelle Schnitte.
Die Zeit scheint aus den Fugen. Drei Hamlets suchen nach einem würdevollen Sein oder Nichtsein und finden Orientierung an Shakespeares Klassiker. Unter Anleitung eines digitalen Orientierungssystems wagen sie ein Experiment über das Mensch-Sein. Was ist die Quintessenz von diesem Staub? Wie geht es, moralisch verantwortlich zu leben – zwischen den unübersichtlichen Parametern des 21. Jahrhunderts, im Wirbel der unendlichen Möglichkeiten?
Die Protagonisten müssen wählen: Zwischen möglichen Realitäten, zwischen persönlichen Zwängen und der Notwendigkeit politischen Handelns, zwischen Machterhalt und moralischer Verantwortung.
Akustische Unterstützung bekommen Sir Gabriel Trafique von der Band AniyoKore, die sich musikalisch in atmosphärische Untiefen begeben haben, um einen einzigartigen Soundtrack zu kreieren, wie er dem Prinzen von Dänemark gebührt.
3 Schauspieler*Innen on Stage, 4 Schauspieler*Innen aus der Konserve, 1 Live-Videokünstlerin, 2 Livekameras, über 100 Presets und unendliche Projektionsflächen nutzen Elemente der virtual reality, der bildenden Kunst, der Performance und kreieren gleichzeitig einen Live-Film. Popkulturelle Verführungsmethoden schaffen immer neue virtuelle Welten, die durch die Offenlegung der Mittel in ihrem Innersten zusammenfallen.

 

Gefördert durch das Kulturbüro Dortmund, das Kulturamt der Stadt Köln, die Stadt Bochum, das NRW KULTURsekreteriat und die DEW21