HalenaPrimus

Diplom-Abschlussinszenierung der Theaterakademie Köln

mit: Natalie Buba, Sabrina Flöhl, Sarah Klose, Sabina Kukuk, Tom Raczko,
Sophie Roßfeld, Sahra-Schirin Vafai und Julia von Maydell
Regie: André Erlen
Text: Sabina Kukuk
Licht: Gregor Weber und Justin Dörpinghaus
Regieassistenz: Noelle Fleckenstein und Simon Greichgauer

Termine:
19. Januar (Premiere), 20h Ausverkauft!
20. Januar, 20h TICKETS
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22. Januar, 20h TICKETS
23. Januar, 20h TICKETS

17. März, 20h TICKETS
18. März, 20h TICKETS

Die Heloten sind das Top-Produkt der Firma „HalenaPrimus“. Sie wurden nach unserem Abbild erschaffen. Wir beherrschen diese Welt und die Maschinen sind uns untertan. Doch was passiert, wenn diese Ordnung auf den Kopf gestellt wird, der Wunsch nach Freiheit sich nicht mehr aufhalten lässt? Wenn Heloten träumen, lieben und hassen. Was wird dann aus uns?
Was ist der Mensch und was macht uns überhaupt aus? Und was passiert, wenn diese Eigenschaften reproduzierbar sind und der Mensch somit seine Sonderstellung verliert? Die Identitätskrise ist vorprogrammiert. Das Stück behandelt diese existenziellen Fragen zur eigenen Identität mit Blick auf die Zukunft. Es ist die immerwährende Suche nach sich selbst und dem Sinn und der Daseinsberechtigung auf dieser Welt. Es geht um Optimierung, Künstliche Intelligenz und den unaufhaltsamen Fortschritt und seine Konsequenzen. Technik, die uns unweigerlich überholt.
André Erlen, zweifacher Gewinner des Kölner Theaterpreises, führt in dieser selbstentwickelten Eigenproduktion Regie, in der diese zukunftsorientierten Themen mit zeitgenössischer Relevanz behandelt werden. Sabina Kukuk, eine Schülerin des Abschlusssemesters, hat das Stück geschrieben. Das Projekt „HalenaPrimus“ stellt die schauspielerischen Fähigkeiten der Absolventen des Wintersemesters 2017/2018 der Theaterakademie Köln unter Beweis und wird die erste Abschlussinszenierung der Theaterakademie sein, welche in der studiobühneköln präsentiert wird.

„Ist die künstliche Intelligenz Segen oder Fluch? Was ist das eigentlich, der Mensch? Und was wird aus ihm, wenn man ihn haargenau reproduzieren kann? Ist der Mensch gar ein Auslaufmodell? Durch die Heloten, dem Menschen 2.0, obsolet geworden? Dass man auf der studiobühneköln keine Antwort auf diese Fragen erhält, mag kaum verwundern. Verwundern aber schon, dass sich das junge Ensemble um Regisseur Andrè Erlen sich mit diesen großen Fragen nicht verhebt. Organisch werden sie in die Handlung eingewoben. Und nie wird der Versuchung nachgegeben, sich der dystopischen Schwarzmalerei zu ergeben. Der Preis für diesen gewagten und kaleisdoskopischen Ritt durch die großen Fragen der Zukunft ist die dramaturgische Zugkraft des Stückes. (…) Trotzdem liefert die Theaterakademie mit „HalenaPrimus“ eine mutige und denkwürdige Abschlussarbeit ab…“ (choices)