Graben

eine Koproduktion von Constantin Leonhard, Amelie von Godin und studiobühneköln

von und mit: Constantin Leonhard und Amelie von Godin
Sound: Lukas Rabl

Termine:
12. (Premiere) Februar, 20h TICKETS
13. Februar, 20h TICKETS
14. Februar, 20h TICKETS
15. Februar, 20h TICKETS
16. Februar, 20h TICKETS

Wer Böses tut, muss auch bestraft werden. Diese Sehnsucht des Menschen nach finaler Gerechtigkeit mündet in der Konstruktion eines Ortes der ultimativen Bestrafung und Verdammnis – der Hölle. Verschiedenste Kulturen und Religionen erklären diesen Ort mit zahlreichen Narrationen für unabdinglich. Der Frage, ob die ersehnte Gerechtigkeit nicht selbst eine Konstruktion des Menschen ist, geht die performative Landschaft Graben nach. Die Performer*innen nähern sich in einem atmosphärischen Set aus Sounds und Bildern dem Ur-Bedürfnis nach Gerechtigkeit, Bestrafung, Rache und den möglichen Szenarien, die dafür vorgesehen sind. Aktuelle Tendenzen apokalyptischer Wahrnehmung und Weltsicht, die sich in Verschwörungstheorien und reißerischer medialer Berichterstattung zeigen, sollen als zeitgenössische unheilvolle Prognosen zum Vergleich herbeigezogen werden.

„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“
William Shakespeare

Unterstützt durch die Kunsthochschule für Medien Köln