DIE PSYCHONAUTEN: ASCHE

von Konstantin Küspert
eine Koproduktion von ANALOGTHEATER und studiobühneköln

mit: Dorothea Förtsch, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar und Tim Stegemann
Regie: Daniel Schüßler
Ausstattung: Eva Sauermann
Komposition und Musik: Ben Lauber
Visuals: Michael Schmitz
Dramaturgie: Tim Mrosek
Regieassistenz: Anna Sander
Licht: Thomas Vella

Termine:
5. (Premiere) September, 20h TICKETS
6. September, 20h TICKETS
7. September, 20h TICKETS
8. September, 20h TICKETS
9. September, 20h TICKETS

In der Reihe „Die Psychonauten“ widmet sich das Label ANALOGTHEATER dem Monolog ASCHE von Konstantin Küspert. Ein namenloser Mensch, vergessen vom Tod nach einem Krieg, ziellos umherstreichend durch die Reste einer Zivilisation. Die Welt, wie wir sie kannten, ist untergegangen. Verbrannt in einer atomaren Katastrophe. Die Menschheit hat sich selbst ausgelöscht, der letzte Mensch steht vor ihren Trümmern. Der Text stellt die Frage nach dem Individuum in einer Welt, in der es kein Gegenüber mehr gibt.

Diesem Text begegnet das Ensemble mit performativ-expressionistischen Elementen: Rückblenden auf die Zeit vor der Apokalypse, Situationen der Einsamkeit zwischen Hoffnung und Vergänglichkeit, ein frei assoziativer Bilderreigen, der sich mit Menschen und ihren Verdrängungsmechanismen und den Begriffen Krieg, Ekstase, Zerstörung und Rausch auseinandersetzt. Ausgehend vom konkreten Narrativ des einsamen Wanderers stellt sich die Frage nach dem Individuum und der Auflösung des Individuellen, wenn sich im Angesicht der drohenden Apokalypse moralische und gesellschaftliche Werte und Strukturen auflösen und plötzlich alles möglich ist.

Konstantin Küspert ist Autor, Dramaturg und Übersetzer. Für „europa verteidigen“ erhielt Küspert 2017 bei den Mülheimer Theatertagen den Publikumspreis. Seit der Spielzeit 2017/18 arbeitet er als Dramaturg am Schauspiel Frankfurt.

Die Theater- und Performancegruppe ANALOGTHEATER aus Köln gründete sich 2004 unter der Leitung von Daniel Schüßler und produziert seither transdisziplinäre Theater- und Performance-Projekte. 2017 gewann sie für die Produktion NUR UTOPIEN SIND NOCH REALISTISCH den Kölner Theaterpreis.

www.analogtheater.de

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen und die Kunststiftung NRW