Das phänomenale System (d.p.S.)

eine Koproduktion von SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv,
Maschinenhaus Essen und studiobühneköln

Text, Ausstattung, Regie, Spiel: Saskia Rudat und Ivo Schneider
Musik: Richard Opoku-Agyemang und Fabian Nehm
Wissenschaftliche Mentorin: Sarah Vosding
Outside Eye: Jakob Arnold
Licht und Technik: Simon Knöß
Produktionsleitung: Karlie Marie Wasser

Termine:
14. (Köln-Premiere) Dezember, 20h TICKETS
15. Dezember, 20h TICKETS
16. Dezember, 20h TICKETS

Ich weiss nicht, ob es besser wird,
wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden,
wenn es besser werden soll.
– Georg Christoph Lichtenberg

Eine Zucchini ist im Edeka dreimal so teuer wie im Aldi und wenn man eine Mütze strickt, bezahlt man für die Wolle mehr, als würde man sich einfach eine kaufen. Warum etwas einen bestimmten finanziellen Wert hat, ist heute kaum noch nachvollziehbar, und was die Leute an der Börse machen, sowieso nicht.
In ihrer Inszenierung „Das phänomenale System“ setzt sich das SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv mit einem Gedankenexperiment rund um das Thema Geld, Wert von Arbeit und Wert von Produkten auseinander. Auf der Basis einer fiktiven Theorie, in welcher Geld durch Energie ersetzt wird, entwickelt das junge Theaterkollektiv ein eigenwilliges neues Wertesystem, das sowohl die ganze Gesellschaft als auch die Weltwirtschaft auf den Kopf stellt. Utopie und Dystopie scheinen dabei nicht weit voneinander entfernt. Zu erwarten ist ein bunter Abend voller absurder Details sowie humoristischer und politischer Kommentare auf den Wandel unserer Zeit.

Gefördert durch die Stadt Essen und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen