Angst – oder wie Walter zum Attentäter wurde

eine Koproduktion von c.t.201 und studiobühneköln
GEWINNER DES KURT-HACKENBERG-PREISES FÜR POLITISCHES THEATER 2015!
NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2015!

mit: Nadja Duesterberg, Jennifer Ewert, Sefa Küskü, Gerhard Roiß
und Lilly Bach, Eliška Bertelsmann, Selma Deutsch, Emily Ebel, Anik Fredersdorf, Luca Hennig, Charlotte Kaldenhoff, Till Kanis, Julian Kempmann, Damla Kleemeyer, Edda Knott, Tim Lechner, Silvia Maslo, Kai Philipp Mücke, Zeynep Topal, Finn Wiesenhöfer, Patricia Wolf
Regie und Bühne: Manuel Moser
Dramaturgie: Katja Winke
Chorleitung: Öğünç Kardelen
Kostüm:  Maurice Dominic Angrés
Video: Christopher Deutsch
Technik: Peter Behle, Jan Wiesbrock
Dramaturgische Mitarbeit: Sarah Wagner
Kostümassistenz: Lara Kaiser
Regieassistenz: Leandra Hoffmann

Termine:
13. (Premiere / ausverkauft), 14., 16. und 17. November, 20h
11., 12., 13., 14. und 15. März 2016, 20h

Foto: Ingo Solms
Foto: Ingo Solms

Nach “Die 70er//80er Show” und „The origin and the end of everything“ tauscht Manuel Moser die Bühnenbretter gegen den Regiestuhl. In seiner ersten Inszenierung für c.t.201 lässt er im durchschnittlichsten aller Walters den Rebellen erwachen. Denn Walter ist verunsichert. Jeden Tag scheint die Welt ein bisschen mehr aus den Fugen zu geraten, bis Walter schließlich die Schnauze voll hat. Er entscheidet sich zu kämpfen. Gegen das Chaos, gegen den Werteverfall, gegen die Überfremdung, gegen eine Regierung im Pausemodus, gegen den Terror vor seiner Tür und irgendwo weit weg. Und vor allem gegen die Angst, die alles zu bestimmen und jeden zu lähmen scheint. Walter schwingt sich auf, um seine Welt zu retten und merkt dabei nicht, wie er zur angsteinflößenden Bestie wird…

www.ct201.de

“Großartige Inszenierung (…) absolut präzise agierender Chor (…) vier starke Hauptdarsteller (…) Auf dem schmalen Grat von Ironie und Schuldzuweisung hält Manuel Moser perfekt die Balance.”
(Kölnische Rundschau)

“Regisseur Manuel Moser lotet die feine Linie zwischen Rassismus und Sorge, Totschlagargumenten und Querdenkertum aus und inszeniert einen dramaturgisch souveränen, mutigen und unbequemen Abend.”
(StadtRevue)

“Die tagespolitische Herausforderung, sich künstlerisch mit den oftmals so zorngetränkten Sorgen der Mittelschicht auseinander zu setzen, haben Moser und sein Team angenommen und in eine Form gebracht, die ironischen Kommentar und politisches Feuilleton fein ausbalanciert. Dass die lange geplante Produktion dabei auf so bestürzende Weise auf die Wirklichkeit verweist, ist ein schrecklicher Zufall, dennoch ist ‚Angst’ ein Theaterabend, der sich zur richtigen Zeit einmischt.”
(Auszug aus der Laudatio zum Kurt-Hackenberg-Preis von Jurymitglied Dr. Sandra Nuy)

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen