Stoffentwicklung für Kurzfilme

Du hast eine Idee für einen kurzen Film, aber weißt noch nicht,
wo und wie man da anfängt und fragst dich:

Wie komme ich von der ersten Idee zum Filmkonzept?
Wie übertrage ich das Konzept in ein Drehbuch?
Wie sieht ein Drehbuch aus und welche Regeln, Formen und Vorlagen können bei der Erstellung behilflich sein?

Diesen und verwandten Fragen gehen wir in diesem Workshop nach.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsteil betrachten wir und sprechen danach über historische und zeitgenössische Kurzfilmbeispiele und ihre Entstehungsgeschichte.
Außerdem werden die Konzeptentwürfe der Teilnehmer:innen gemeinsam bearbeitet (von Samstag Abend auf Sonntag gibt es eine kleine Hausaufgabe). Das Genre und die Form – ob z.B. Horror, Liebesfilm, Thriller, SciFi, Musical oder Mischform; Animation, B-Movie oder Unterhaltungsfilm – spielen keine Rolle, alles ist erlaubt. Ideen für kurze Dokumentarfilme sind auch willkommen. Der Schwerpunkt des Workshops liegt zwar auf der Entwicklung fiktionaler Stoffe, die Inhalte sind aber auch für Dokumentarfilme relevant.
Bei allen, die eine zeitnahe Umsetzung ihrer Kurzfilm-Idee anstreben, feilen wir so am Konzept, dass eine Low- oder No-Budget-Produktion realistisch ist.

Teilnahmebedingungen:
Wer gerne am Kurs teilnehmen möchte, muss sich die folgenden drei Kurzfilme ansehen, sich einen Favoriten aussuchen und dazu eine Frage beantworten:

Hydrangena von Jim Cummings (auf vimeo)
the Scared is scared von Bianca Giaever (auf vimeo)
TWO CARS, ONE NIGHT von Taika Waititi (auf youtube)

Bitte beantworte in maximal drei Sätzen die folgende Frage:
Warum hast Du diesen Film ausgewählt – was daran spricht Dich an, was gefällt Dir am meisten und warum (z.B. die Atmosphäre, das Setting, die Farben, das Sounddesign, das Licht, der Humor…)?

Die Antwort mit der Bewerbung um die Teilnahme per Mail bis zum 25.5. an claudia@claudiasarkany.com
Bitte stellt euch außerdem kurz vor und beschreibt die eigene Kurzfilm-Idee, die im Workshop bearbeitet werden soll – egal wie vage zu diesem Zeitpunkt – in maximal einem Satz.

Vorraussetzungen für die Teilnahme sind außerdem:
Die technische Ausstattung, um ohne Probleme mit einem Videokonferenztool zu arbeiten – stabile Internetverbindung, aktualisierter Browser, Kamera und Mikrophon (einwandfrei funktionierend).
Mitgebracht werden müssen Schreibzeug (um Notizen zu machen), Kurzfilm-Ideen und die Bereitschaft, diese vorzustellen und zu besprechen.
Nach der Teilnahmebestätigung wird es noch ein paar Hinweise zum Ablauf und zur Vorbereitung geben – z.B. Link zum Videokonferenz-Raum, Einrichtung des Arbeitsplatzes, Pausen.

Termine:
12. Juni, 11-16h
Vorstellung und kurze Besprechung der Ideen, Filmbeispiele und Diskussion, Einführung in dramaturgische Modelle und Prozess der Drehbuch-Entwicklung, gemeinsame inhaltliche Vorbereitung auf Hausaufgabe

13. Juni, 11-16h
Filmbeispiele, Diskussion, Vorstellung der Hausaufgabe, gemeinsames Bearbeiten der Stoff-Ideen mit Hilfe dramaturgischer Modelle und Diskussion der entstandenen Arbeiten, Abschlussbesprechung

Leitung: Claudia Sarkany