Performen gegen Normen

Dieser zwei-semestrige Kurs richtet sich an Student*innen, die den Drang verspüren, ihre individuellen, sozialen sowie künstlerischen Bedürfnisse in der Interaktion mit einem Publikum zu formulieren und auszutesten.
Abseits der traditionellen Bühnenpraxis eine*r Schauspieler*in werden in diesem Workshop nach der eigenen „Performativität“ und „Bühnenpräsenz“ gesucht und eine ganz eigene künstlerische Sprache entwickelt.
Was können wir außerhalb des diskursiven und theoretischen Kunstkontexts emotional wahrnehmen? Und wofür fehlen uns womöglich noch die Skills, um diese Erkenntnisse (auch verbal) auszudrücken?
In theoretischen und praktischen Settings wird anhand von Beispielen der Performancegeschichte und aktuellen Künstler*innenpositionen nach diesen individuellen Bühnenbedürfnissen geforscht. Wir besuchen Performances und schauen Filme, bewegen uns im Theater- sowie im öffentlichen Raum.
Der Kurs wird über zwei Semester stattfinden und in einem Produktionsprozess mit fünf Aufführungsterminen Anfang 2018 an der studiobühneköln enden.

Termine:
Im Sommersemester jeden zweiten Donnerstag 20-23 Uhr.
Maximal 10 Teilnehmer*innen.
Es wird eine Auswahl an Teilnehmer*innen geben, die bereit sind, sich dem Projekt über zwei Semester zu widmen. Anmeldung beim Infoabend oder per Mail an geier.frank@web.de. Über den Termin des Auswahlgesprächs werdet Ihr per Mail informiert.
Leitung: Frank  E. Geier