Inszenierung im Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm „Lovemobil“, Gewinner des Deutschen
Dokumentarfilmpreises 2020, sorgt seit Wochen für kontroverse Diskussionen,
weil Darsteller:innen als reale Figuren ausgegeben wurden.
Wir wollen diesen Film zum Anlass nehmen, einen grundsätzlichen Blick auf
die Gattung Dokumentarfilm zu werfen. Was darf ein Dokumentarfilm, was
kann und will er? Welche unterschiedlichen Formen gibt es? Kann man sagen, wo
Realitätsabbildung aufhört und Fiktion beginnt? Unter welchen Bedingungen
entsteht ein Dokumentarfilm und was erwartet das Publikum von ihm?

Wir werden uns an vier Tagen im Juli online über die Plattform Zoom
und miteinander diese Fragen diskutieren. Wir werden zusammen Filme
schauen, die mit Inszenierungen arbeiten. Auch sollen Filmemacher:innen
zu einem Gespräch mit uns eingeladen werden.

Termine:
26. Juni, 3. Juli, 10. Juli und 17. Juli jeweils von 11-16h

Anmeldungen per Mail an herta.angelika@gmail.com

Leitung: Angelika Herta