Die staubige Abwesenheit

In diesem zwei-semestrigen Kurs gießen wir das Thema Wasser in vielfältige – fiktionale, ökologische, politische – Zusammenhänge. Wir segeln in seine staubige Abwesenheit, navigieren uns entlang seiner Abgründe und lotsen uns in einen Dialog mit H2O, das abdampft als wäre es vom Menschen und dem von ihm entfachten Klima beleidigt.
Friere Wasser zu Eisbergen ein und es senkt den Meeresspiegel. Verdampfe Wasser und es wird zum Treibhausgas. Fülle Wasser in eine Plastikflasche und es wird zu Geld. Das Wasser der Erde wird in Zukunft nicht weniger werden, aber seine Qualität, Verteilung und Zugänglichkeit werden eine andere sein.
Wir beginnen unsere Stückentwicklung als eine Art Science Slam und versuchen diesem Format mit den Mitteln des Theaters auf den Grund und an seine Grenzen zu gehen. Verschiedene Formen der performativen Material-Genese und der Recherche werden erprobt. Das eigene Bühnenhandwerk wird trainiert und präzisiert.
Zum Kurs sind Studierende eingeladen, die theaterbegeistert und offenherzig ihre Theaterbilder, -vorstellungen und -konventionen, gut durchgeschüttelt, mit auf die Reise zu einer eigenen interdisziplinären Stückentwicklung nehmen und diese Ende Januar 2021 in der studiobühneköln performen wollen.

Termine:
Im Sommersemester: 4 Wochenend-Blockseminare und nach Absprache
30./31. Mai, 6./7. Juni, 27./28. Juni und 11./12. Juli,
jeweils samstags 10-16h und sonntags 11-17h
Im Wintersemester: Wochenendblöcke und Intensivproben ab Januar 2021.

Teilnahme an allen Terminen verpflichtend
Die Installation der Videokonferenzplattform Jitsi ist notwendig
Maximal 10 Teilnehmer*innen
Anmeldungen unter dem Betreff „Die staubige Abwesenheit“ per Mail an Norman.Grotegut@gmx.de

Leitung: Norman Grotegut