Chorisches Arbeiten

Am Anfang war der Chor. So könnte man zumindest für das klassische westliche Theater behaupten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Chor zu einem selten benutzten, häufig anachronistischen Element, das in der Moderne erst durch Theaterpersönlichkeiten wie Elfriede Jelinek, Einar Schleef und Rene Pollesch und die dramatische Arbeit mit Chören aus Hartz-4 Empfängern und Geflüchteten eine neue Wertschätzung erfahren hat. In diesem Workshop sollen Geschichte, Funktionen und die Bedeutung des Chors für das heutige Theater in praktischer Arbeit erfahren werden. In der Beschäftigung mit Texten der griechischen Antike und der Arbeit mit Masken soll der Bogen zu modernen, performativen und postdramatischen Kontexten geschlagen werden.
Aus den Teilnehmenden wird  eine Auswahl für einen Chor für die Produktion „Bestien und Helden“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „west off 2017“ mit Auftritten in Köln, Bonn und Düsseldorf im Herbst 2017 getroffen werden.

Termine:
26., 27. und 28. Mai
21., 22. und 23. Juli
28., 29. und 30. Juli
Anmeldung per Mail an s-f@uni-koeln.de oder beim Infoabend.
Leitung: Stefan Mießeler