BEDÜRFNIS-INTENTION-HANDLUNG

Was sind die Bausteine einer „Situation“? Was ist ein „Konflikt“ und wie entsteht er? Wie entsteht theatrale Handlung? Und wie verhält es sich da mit der Position der Spielenden: Sind sie diejenigen, die eine „Als-ob-Situation“ herstellen oder sind sie diejenigen, die sich auf diese Situation einlassen; sind sie diejenigen, die in einer kommunikativen Interaktion eine von ihnen abgekoppelte Figur kreieren, oder sich ihr einfach nur zur Verfügung stellen? Ist schauspielerisches Handeln Lüge oder Wahrheit? Oder ist es einfach nur Spiel?
Durch die (schau)spielerische Analyse klassischer Theatertexte sowie improvisierter Alltagssituationen versuchen wir, uns diesen Fragen anzunähern. Denn die Grundbausteine theatraler Handlung findet man im alltäglichen Leben: Das Leben hat zu tun mit dem, was du willst (deinem Bedürfnis), warum du es willst (deine emotionale Rechtfertigung), und welche Mittel du einsetzt (deine Intention), um ein Hindernis zu überwinden.
Das Verstehen dieser schauspielerischen Grundmechanik führt zu einem tieferen Verstehen allgemeinmenschlichen Handelns.

Termine:
31. Mai, 18-20h
24. Juni, 10-15h
25. Juni, 11-15h
8. Juli, 10-15h
9. Juli, 11-15h
Kurs für Fortgeschrittene
Anmeldung am Infoabend erforderlich!
Vorbereitung: Ein einstudierter Monolog aus einem Theaterstück
Endgültige Auswahl der Teilnehmer*innen beim ersten Treffen.
Regelmäßige Teilnahme erforderlich
Maximal 8 Teilnehmer*innen

Leitung: Gerhard Roiß