Stoffentwicklung für den Kurzfilm

Du hast eine Idee für einen kurzen Film, aber wenig oder keine Ahnung, wo und wie man da anfängt und fragst dich:
– Wie komme ich von der ersten Idee zum Filmkonzept?
– Wie übertrage ich das Konzept in ein Drehbuch?
– Wie sieht ein Drehbuch aus und welche Regeln, Formen und Vorlagen können bei der Erstellung behilflich sein?
Diesen und verwandten Fragen gehen wir im Workshop nach, der dieses Mal auf einer Videokonferenz-Plattform stattfinden wird.
Im Anschluss an einen theoretischen Einführungsteil betrachten wir historische und zeitgenössische Kurzfilmbeispiele und ihre Entstehungsgeschichte.
Außerdem werden die Konzeptentwürfe der Teilnehmer*innen besprochen und bearbeitet (von Samstag Abend auf Sonntag gibt es eine kleine Hausaufgabe). Das Genre und die Form – ob z.B. Horror, Liebesfilm, Thriller, SciFi, Musical oder Mischform; Animation, B-Movie oder Unterhaltungsfilm – spielen keine Rolle, alles ist erlaubt. Ideen für kurze Dokumentarfilme sind auch willkommen. Der Schwerpunkt des Workshops liegt zwar auf der Entwicklung fiktionaler Stoffe, die Inhalte sind aber auch für Dokumentarfilme relevant.
Bei allen, die eine zeitnahe Umsetzung ihrer Kurzfilm-Idee anstreben, feilen wir so am Konzept, dass eine Low- oder No-Budget-Produktion realistisch ist.

Termine:
16. Mai, 11-16h
Vorstellung und kurze Besprechung der Ideen, Filmbeispiele und Diskussion, Einführung in dramaturgische Modelle und Prozess der Drehbuch-Entwicklung, gemeinsame inhaltliche Vorbereitung auf Hausaufgabe

17. Mai, 11-16h
Filmbeispiele, Diskussion, Vorstellung der Hausaufgabe, gemeinsames Bearbeiten der Stoff-Ideen mit Hilfe dramaturgischer Modelle und Diskussion der entstandenen Arbeiten, Abschlussbesprechung

Aufnahmebedingungen:
Wer gerne am Kurs teilnehmen möchte, muss sich zuerst diese drei Kurzfilme ansehen, sich den aussuchen, der am besten gefällt / am meisten anspricht und dazu Fragen beantworten. Hier die Links zu den Filmen:



Bitte beantworte in jeweils maximal drei Sätzen die folgenden Fragen:
1. Warum spricht der Film Dich an, was gefällt Dir daran am meisten und warum (z.B. die Atmosphäre, das Setting, die Bilder, der Humor…)?
2. Was ist für Dich das zentrale Thema des Kurzfilms, was glaubst Du, worum es geht (nicht in Bezug auf die Handlung, aber die Kernaussage und den Subtext)?
3. Warum meinst Du, hat der/die Regisseur/in sich für eine spezifische Machart und Ästhetik entschieden (z.B. die Kombination von Dokumentarischem und Inszenierung, Schwarzweißfilm oder ein spezifisches Sounddesign)? Suche Dir einen Schwerpunkt aus und erkläre, inwiefern die Entscheidung für die stilistische Umsetzung den Inhalt und die Stimmung des Films unterstützt und verstärkt.

Die Antworten werden bitte mit der Anmeldung per Mail an Claudia Sarkany geschickt. Außerdem sollte man sich kurz vorstellen und in der Mail die eigene Kurzfilm-Idee, die im Workshop bearbeitet werden soll – egal wie vage zu diesem Zeitpunkt – in maximal einem Satz beschreiben.
Anmeldungen per Mail bis zum 1. Mai an claudia@claudiasarkany.com

Leitung: Claudia Sárkány